02.11.
31.10.
Myanmar2004
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Myanmar 2004


Ein Bild
Julia bereitet auf der Terrasse des Myanmar Beauty Guesthouses in Toungoo Obst zu

Montag, 1. November

Mein Rücken ist noch nicht besser geworden. Mir graut schon vor der Fahrt nach unten. Nach dem Frühstück gehen wir zum LKW-Halteplatz. Hier gelingt es uns, für 5000 Kyat die Fahrerkabine zu belegen. Das ist wesentlich bequemer als auf der Hinfahrt. Leider hatte uns U Than Win von dieser Möglichkeit nichts erzählt.
Die Fahrt nach Toungoo dauert recht lange. Meist geht es durch Reisfelder und flaches Land. Um 1500 kommen wir in Toungoo an. Wir wollen ins Myanmar Beauty Guest House II, wovon U Than Win nicht so recht begeistert ist, da es außerhalb des Ortes liegt. Darauf können wir wenig Rücksicht nehmen.
Das Myanmar Beauty Guest House ist eine gute Wahl. Es liegt direkt an den Reisfeldern, hat große Zimmer, die mit alten Möbeln eingerichtet sind, und eine herrliche Terrasse. Auf der Terrasse bekommen wir Tee und es steht ein großer Korb mit der bei weitem besten Auswahl an Früchten zur Selbstbedienung bereit, die ich in Myanmar erlebt habe. Der einzige Wermutstropfen ist die Klimaanlage, die zu schwachbrüstig ist, um das Zimmer zu kühlen.
Den Rest des Nachmittags verbringe ich damit, Tee zu trinken, Reisenotizen zu machen, von dem köstlichen Obst zu essen, mit den anderen Travellern zu schwatzen und den Reisbauern bei der Arbeit zuzuschauen.
Zum Abendessen laufen wir zum Aung Myanmar Restaurant, auf der Speisekarte gibt es viele Gerichte, die Bedienung antwortet auf meine Wünsche aber immer nur mit 'Chicken', also bestelle ich das Chicken Kebab, Julia bleibt auch keine andere Wahl. Chicken Kebab ist hier ähnlich wie ein fried Rice with Chicken, allerdings mit Zimt gewürzt. Schmeckt ganz interessant. Anschließend laufen wir noch in die Teestube gegenüber, wo ich mich an einem Gericht versuche, das einer Dampfnudel ähnelt. Gefüllt ist es natürlich wieder mit Chicken Kebab. Wir gehen früh ins Bett, da wir morgen zeitig aufbrechen wollen.